Das Hauptziel dieses Projekts war es, den Bruterfolg der in Deutschland vom Aussterben bedrohten Uferschnepfe (Limosa limosa) langfristig zu steigern.
In Neun Fachvorträgen informierten Expert*innen aus dem In- und Ausland über die Situation in Schleswig-Holstein und Westeuropa. Konsens war, das der Schutz der Uferschnepfe sehr anspruchsvoll ist und die Schutzbemühungen intensiviert werden müssen. In allen Schutzgebieten ist die Prädation, wie auch in den LIFE Limosa-Gebieten, ein limitierender Faktor für den Bruterfolg der Uferschnepfe.
Nach den Vorträgen und in der abschließenden Feedbackrunde wurde diskutiert, wie die Zukunft des Wiesenvogelschutzes in Schleswig-Holstein gestaltet werden kann.
Die Auswirkungen der im Projekt umgesetzten Maßnahmen konnten besonders anschaulich bei zwei Exkursionen in die Projektgebiete Beltringharder Koog und Rickelsbüller Koog begutachtet werden.
Das LIFE Limosa-Projekt lief von 2012 bis 2022 (mit einer Verlängerung bis 2023), und es gibt erfreuliche Teilbilanzen zu vermelden. Hier sind einige Beispiele:
Nicht nur die Uferschnepfe, sondern auch viele andere bedrohte Wiesenvögel wie der Säbelschnäbler und der Kampfläufer profitieren jetzt und in Zukunft von diesem erfolgreichen Projekt und den umgesetzten Maßnahmen. Die Fortführung dieser Bemühungen wird durch den After-LIFE-Prozess und die Unterstützung vieler Helferinnen und Helfer gesichert.
Nach den beiden Veranstaltungstagen, die voller Informationen und fachlichem Austausch waren, reisten die Gäste mit vielen neuen Eindrücken und Ideen, die sie in ihren eigenen Projekten umsetzen können, in ihre Heimat zurück.